Printed from Chabad.at

Service

Service

service.jpg

 

DIE ZEHN PUNKTE DER MITZWAH-KAMPAGNE

 

AHAVAT JISRAEL- Die Liebe zu den Glaubensbrüdern

Hillel, einer der größten Weisen der Mischnah, erklärte einmal, dass die Liebe zu seinen Mitmenschen und jene Stadien persönlicher Entwicklung, auf die sich wahre Liebe gründet die Grundvoraussetzung jüdischer Gesetzeserfüllung darstellen. Die Ahawat- Jisrael- Kampagne sucht jeden Einzelnen dahingehend zu beeinflussen dass all seine Gedanken, Worte und Taten durchdrungen werden von echtem Mitgefühl, echter Sorge um das Wohlergehen des jüdischen Mitmenschen.

 

CHINUCH- Religiöse Erziehung.

Die Chinuch- Kampagne setzt sich zum ziel, jedes jüdische Kind an einem Erziehungsprogramm partizipieren zu lassen, das es lehrt, was es heißt, als Jude zu leben. Auch die Erwachsenen sollen dazu ermuntert werden, sich ihrem Background und Wissen angemessenen Studiengruppen und Seminaren anzuschließen.

 

TORASTUDIUM

Rabbi Schneur Salman von Liadi, der Begründer der Chabad-Lubawitsch Torahstudium nicht bloß zeitlich fixiert, sondern auch in der Seele verankert werden solle, dass es also fixer Bezugspunkt für das ganze bunte Spektrum des tägliches Lebens zu sein habe.

Das Studium der Torah ist der Versuch des begrenzten, endlichen Wesens Mensch, die Weisheit eines unendlichen, allumfassenden G’ttes zu begreifen.

 

T’FILLIN

Das Anlegen von T’fillin an Wochentagen durch Männer und über 13 Jahre alte Knaben.

Die Torah nennt die T’fillin ein Zeichen, ein öffentliches Bekenntnis zur Jüdischem Engagement. Mit dem täglichen Anlegen von T’fillin beweist der Mensch nach außen hin seine jüdische Identität, sowie die vorrangige Bedeutung, die diese für ihn besitzt. Die T’fillin werden am Oberarm, dem Herzen gegenüber, und am Kopf angelegt, was die Verknüpfung der emotionellen und intellektuellen Kräfte des Betenden mit dem Dienst an G’tt symbolisieren will. Die Riemen, welche den Arm mit den Händen verbinden und vom Kopf bis zu den Beinen reichen , versinnbildlichen die Übertragung intellektueller und emotioneller Energie auf Hände und Beine, oder in anderen Worten, das Zustandekommen menschlichen Handelns schlechthin.

 

MESUSA- Das Jüdische Zeichen

Eine Mesusa gibt nach außen hin kund, dass das betreffende Haus oder der betreffende Raum von Juden bewohnt wird; sie ist ein deutlicher Hinweis auf die Umgebung, in der man sich befindet. Angebracht wird sie in jedem Raum an der rechten Seite des Türstocks.

Der g’ttliche Name S-C-H-A-D-A-I auf der Außenseite jeder Mesusa deutet einer Erklärung unserer Weisen gemäß darauf hin, dass der Allmächtige „Schützer der Pforten Israel“ ist, dass die Mesusa der Heimstätte und ihrer Bewohner Schutz verleiht.

Bei einer Mesusa zählt das, was sich in ihrem Inneren befindet; sie sollte die ersten zwei Absätze des Sch’ma, von einem Sofer (Schreiber) auf Pergament geschrieben, enthalten. Leider wurde der Markt mit vielen gedruckten oder unfachmännisch geschriebenen Mesusot überschwemmt. Und leider sind darüber hinaus viele Mesusot, die ursprünglich den Vorschriften entsprochen hatten, mittlerweile wertlos geworden, weil entweder die Tinte verblasst ist oder infolge Alters oder Witterungseinflüssen teilweise abgesprungen ist. Ein Fachmann sollte alle Mesusot periodisch einer Überprüfung unterziehen.

 

Z’DAKAH- Tägliche Geldspenden für wohltätige Zwecke

Der Begriff „Z’dakah“, im allgemeinen mit „Almosen“ übersetzt, bedeutet, bedeutet ursprünglich „korrekt, gerecht rechtschaffen“. Das deutsche Wort „Almosen“ hat eine herablassenden Beigeschmack: man gibt, obwohl der Empfänger der Gabe unwürdig sein könnte. Z’dakah verändert diese Perspektive wesentlich: Verantwortungsbewusstsein und die Erkenntnis, dass alles was man hat, letzten Endes ein Geschenk, ein Almosen von G’tt darstellt werden nunmehr zu bestimmten Faktoren des Handels.

Die Z’dakah- Kampagne ruft alle dazu auf, an Wochentagen in vermehrten Masse Geld für wohltätige Zwecke zu spenden. Die Z’dakah- Büchse, deutlich sichtbar aufgestellt, wird Sie ständig daran erinnern.

 

BESITZ VON BÜCHERN JÜDISCH-RELIGÖSEN INHALTS

Das Milieu hat zweifellos belehrende Funktion. Was Sie zu Hause haben, bestimmt u. a, welcher Art Ihr Zuhause sein wird. Bücher jüdisch- religiösen Inhalts werden Sie und ihre Freunde zweifellos einladen, sie auch zu benützen, sie zu lesen und aus ihnen zu lernen. Schon ihre Gegenwart wird Sie an ihren Inhalt und an die Bedeutung spezifisch jüdischer Werte erinnern. Je mehr solcher Bücher Sie Ihr Eigen nennen, umso besser ist dies für sie. Aber wenigstens einen Chumasch (die fünf Bücher Moses), das Buch der Psalmen und einen Siddur (Gebetbuch) sollten Sie besitzen.

 

DAS ANZÜNDEN VON KERZEN UND SCHABBATOT UND FEIERTAGEN

Licht ist immer schon eine Erscheinung gewesen, an der sich die Phantasie von Dichtern, Wissenschaftlern und Psychologen entzündet hat. Weil es sich seiner Natur nach grundlegend von anderen materiellen Dingen unterscheidet, werden mit Licht in Zusammenhang stehende Begriffe häufig zur Beschreibung innerer Einsicht verwendet.